ja...dieses Wort. Es zeigt an, dass Dinge anders laufen sollen, als sie es tun. So ist es auch gerade. Eigentlich schläft die kleine Nele und UNeigentlich sitzt sie in ihrem Bett und spielt, strahlt mich ab und zu an und lässt mich wissen, dass alles okay ist. Das sind die Momente in denen ich mich frage, was der kleinen Maus so durch den kopf wandert. Ich würde ein Königreich für ihre Gedanken geben und mich sicherlich köstlich amüsieren.
Ebenso denke ich, wenn sie im Schlaf lächelt. Dieses ganz besondere Lächeln, wo man genau weiß, dass sie den Tag Revue passieren lässt und darüber lächelt, wie spannend es war, was sie wieder alles gelernt hat und wie erholsam der Schlaf dann ist, wenn er ihr beim Verarbeiten hilft. Es ist ein paar Tage her, da lachte sie sich im Schlaf kaputt. Sie kicherte, gluckste und ich schaute nach ihr, denn das Babyphone ging an. Wie ich im Zimmer stand, sie lachen hörte und sah, dass sie noch schläft, hätte ich selbst am Liebsten laut gelacht. Es ist unbeschreiblich, wie so ein kleiner Mensch einem das Leben ins Chaos stürzt. In angenehmes Chaos.
Termine? Ja, kann man machen, muss man aber meistens verschieben, weil just in dem Moment, in dem man los fahren muss, die Windel voll ist. Der Magen leer ist, der Durst vorbeischaut oder einfach der Schlaf ins Zimmer gehuscht ist. Man kann versuchen zu planen, doch bringt das nichts, denn Nele hat ihren eigenen Rythmus und der lässt sich nur selten mit meinem Terminkalender vereinbaren. Aber es ist okay und ich liebe es, genau so, wie es ist.
Ich bin mal gespannt, wie die Beerdigung wird. Sie kommt mit und ich bin mir sicher, dass sie nicht alles versteht. Sie lächelt immer, wenn sie Menschen weinen sieht, als wolle sie sagen, die Zeit heilt die Wunden und alles wird gut. Nicht sofort, aber die Zeit wird es richten. Klar interpretiert man als Mutter viel in ein Lächeln hinein, doch woher weiß man, dass es nicht so ist?
Sie wird das alles nicht verstehen, wird traurige Gesichter sehen, sie wird lächeln, dass mir das Herz aufgeht. Ich weiß, dass ich nicht weinen werde, weil mein Verständnis vom Tod, mit dem der meisten Menschen nicht konform geht. Ich sehe im Tod nichts trauriges. Er ist ein Abschluss, ein Neubeginn, ein Kreis, der sich schliesst. Es endet nicht mit ihm. vielleicht fängt es einfach neu an. Niemand kam je zurück um uns zu berichten, was tatsächlich auf uns wartet. Für mich ist der Tod nicht grausam. Ich befasse mich mit diesem Thema und komme, dank einiger Bücher, immer wieder zu diesem Schluß. Der Tod ist nicht grausam. Für den der die Stufen nimmt, ist es meistens erlösend. Die Menschen, die zurück bleiben, sehen ihn als grausam an, weil sie gezwungen werden, ohne diesen Menschen oder das geliebte Haustier zu leben. Der Vorgang des Sterbens ist sanft, beinahe liebevoll und endet mit dem Loslösen der Seele vom Körper. Die sterbliche Hülle bleibt zurück und die Energie, welche den Menschen auszeichnete, bleibt erhalten. In Filmen wie "K-Pax", dem Buch "die Bücherdiebin" und auch bei Terry Pratchetts Bücher über Gevatter Tod, ist er nie grausam. Grausam sind die Menschen, die anderen Schmerzen zufügen, sie töten. Der Tod selbst ist Erlöser.
Eigentlich wollte ich etwas anderes schreiben und UNeigentlich, fliessen die Gedanken einfach in meine Finger und nutzen diese Werkzeuge.
einen flauschigen Wochenstart
d.
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Ich finde Deine Gedanken schön.
AntwortenLöschenDanke dafür!
Liebe Herzgrüesslis
Fränzi Sternenzauber
Liebe Fränzi,
AntwortenLöschendanke