...dass es Menschen in meinem Umfeld gibt, die die Klappe aufreißen und sich aufblähen. Ich hoffe für sie, dass sie nicht mit Helium gefüllt sind und vom Wind weggeweht werden. Wobei...doch ich hoffe sehr, dass sie sich einfach verpieseln!
Wo fange ich an? Am Anfang? Irgendwo mitten drin? Nein, der Anfang eignet sich hervorragend dazu um mit ihm zu beginnen. Seit dem 1.4. bin ich zurück im Berufsleben. Nicht mehr so flexibel wie vor meiner Auszeit, da ein Kind nun einmal gegen Flexibilität spricht. Mit dem Obersten also ein Gespräch geführt und mit diesem welchen einen so verblieben, dass ich bis knapp Ende Juni erst einmal unflexibel bleiben kann. Ich habe feste Tage an denen ich zur Verfügung stehe, plant mich jemand spontan um, bleibt dieser halt auf der Strecke. Geht nicht anders, will ich auch nicht anders. Und wenn der oberste Krümel von uns Kuchenkrümeln sein Okay gegeben hat, haben die anderen Krümel das zu tun, was sie am Besten können. Stillhalten und zuschauen. Punkt. Bis hierhin klar? Wunderbar.
Doch in jedem Trockenkuchen steckt auch immer mindestens ein aufmüpfiger Krümel, der besser sein möchte und meint, viel mehr zu wissen. Ja, soll es geben. Dieser Krümel nun, wollte mir meinen Tag vermiesen. Aber nicht mit mir, denn ich bin mir meiner Sache ja sicher und würde ja, wenn ich könnte, helfen, nur kann ich nicht, da ein fehlender Kindergartenplatz mich ausbremst in meinem Elan, die Welt zu verbessern.
Lange Rede, kurzer Sinn. Meine Kollegin, jene welche, die immer meckert, die sich über alles aufregt, weil sie sonst unglücklich ist und vermutlich platzt an einem Überschuß von, nennen wir es freundlich, Intoleranz. Jene musste sich in der letzten Woche unendlich bei allen anderen Kollegen aufregen, dass ich die Dreistigkeit besessen habe, zu sagen, dass ich an einem Termin, an dem man mich spontan mal eingeplant hat, nicht kann. Sie hat alle in ihre Gespräche einbezogen, nur nicht mich, die es ja betrifft und um die Sache abzurunden, war sie erst noch freundlich zu mir. Ich habe dann über acht Tausend Ecken erfahren, was sie so denkt und mich dann meinerseits geärgert, warum man mit so einem Problem nicht direkt zu mir kommt. Zumal es mit ganz ganz gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz oben abgesprochen ist, dass ich feste Zeiten habe, weil es nunmal anders nicht geht. Sie kam dann in ihrer Pause an mir vorbeigetrabt, murmelte mir ein zickiges "Tach" gefolgt von einem patzigen "Ja! Ich habe mich über deine Stunden aufgeregt!!!" entgegen und verschwand für die nächste halbe Stunde im Pausenraum.
Ich hasse es, wenn man mir etwas an den Bug knallt und ich nicht reagieren kann. Sowas ist feige! Ich werde nun allerdings den Teufel einen guten Mann sein lassen und sie erstmal links liegen lassen, bsi sie sich beruhigt hat. Ich mache meine Arbeit, erledige sie nach bestem Wissen und Gewissen, dann kann mir keiner was. Kann mir ja im Grunde eh keiner, denn was abgesegnet ist, ist geregelt und somit geht es die Kollegen eigentlich nichts an. Klar wäre ich gern mehr da und würde gern die Kollegen entlasten. Aber ich verbringe nun mal noch leiber Zeit mit meiner Tochter, denn die sagt mir Danke, wenn ich für sie da bin, ihr helfe und ihr was beibringe. Sie liebt mich, weil ich so bin, wie ich bin und das kann keiner meiner Kollegen von sich behaupten.
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